Selbstsicher-Videodrehen_gross

Videos drehen: Selbstsicher vor der Kamera! (3 bewährte Tipps)

Gehört der Video-Dreh auch nicht zu deinen Lieblingsbeschäftigungen?

Unbehagen, Unsicherheit und Bammel vor der Kamera und am Ende ist man ja doch nicht zufrieden mit dem Ergebnis…

So ging es meiner Kundin Marion, deren Story ich dir kurz erzählen möchte, wie sie selbstsicher Video drehen lernte…

Dazu bekommst du einen kleinen Einblick in meine Lieblingstricks und hilfreichen Übungen, die nicht nur der Gamechanger bei Marion waren, sondern schon viele Kamera-Drückeberger zu Kamera-Freunden gemacht haben! 💖 (einschließlich mich 🤫😉)

Wer steht schon gern vor der Kamera?

Vor einiger Zeit meldet sich eine tolle Powerfrau bei mir, der das Thema Video so sehr Bauchschmerzen bereitet, dass sie es immer und immer wieder vor sich herschiebt.

Ihr größter Wunsch wäre, Videos zu drehen für ihren ersten eigenen Onlinekurs! So könnte sie ihr Business unabhängiger von ihrer Arbeitszeit gestalten und endlich schneller wachsen.

Aber sie steht sich einfach selbst im Weg, weil sie sich davor drückt, sich vor die Kamera zu stellen!

Auf Social Media live zu gehen hat sie zwar mal ausprobiert, aber eine “längere Freundschaft” ist daraus nun wirklich nicht entstanden!

Ich finde es so unnatürlich mit diesem Kamera-Ding zu sprechen, ohne dass mir jemand gegenüber steht!! Kein Wunder, dass meine Videos einfach lasch und unsicher wirken!” 🤷🏻‍♀️🙍🏻‍♀️

Und was die Situation auch nicht gerade besser macht:
Ständig sieht sie tolle Videos von Anderen, die entspannt und selbstsicher in die Kamera quatschen und das Drehen scheinbar souverän im Griff zu haben scheinen…

Dazu ist mir spontan eins meiner Lieblingszitate eingefallen:

Never compare your chapter 1 with another one’s chapter 20!”

Denn jeder, jeder, jeder hat beim Videodreh nämlich genauso am Anfang angefangen! Und hinter den meisten locker-lässigen Video-Sprechern steht ganz viel Übung und meistens ein Koffer voller Tipps und Tricks für selbstbewusstes Auftreten vor der Kamera.

🎁 3 meiner Geheimrezepte möchte ich dir heute mitgeben:

Tipp 1: Flüssig sprechen durch gute Vorbereitung

Die wichtigsten Überlegungen zuerst!

Welches Problem haben deine Zuschauer bzw. Wunschkunden, bei dem dein Video weiterhelfen soll?

Welche Fragestellung möchtest du beantworten mit diesem Video?

Wenn du dir das vorher genau überlegst, wird es dir leichter fallen in deinem Video gezielt eine Antwort darauf auf den Punkt zu bringen statt versehentlich vom Hundertste ins Tausendste zu steuern.

Dies hilft dir nämlich auch deinen Fokus nicht zu verlieren, da auch hier gilt: weniger ist mehr!
Ansonsten erschlagen wir unseren Kunden und er ist schnell verwirrt.

Strukturieren geht über Studieren!

Was ich dir außerdem unbedingt ans Herz legen möchte:
Damit es dir leichter fällt, im Video flüssig zu sprechen, hilft es dir, die Inhalte vorher zu ordnen.

Wenn man einfach unstrukturiert drauf los redet, ist es leider vorprogrammiert, dass man sich verhaspelt, den Faden verliert oder die eigene Botschaft nicht klar rüber bringt.

Am besten sprichst du nicht mehr als 3 Punkte in einem Video an.
(…hab ich schon von “weniger ist mehr” erzählt? 😉)

Blick hinter meine Kulissen:

Ich mache Videos in der Regel so kurz wie möglich: Etwa 2 bis 5 Minuten ist die perfekte Videolänge.

Vorteil:

  • Durch kurze Videos bekommst du mehr Aufmerksamkeit bei deinen Zuschauern. Langeweile war gestern.
  • Somit können deine Inhalte gut aufgenommen werden, da unser Gehirn kleine Happen besser verdaut als große.
  • Und übrigens musst du dir dann nicht so einen langen Text merken… 😉

Tipp 2: Kamera-Präsenz durch Wohlfühl-Effekt

Sei einfach DU!

Es geht so schnell, dass man sich versehentlich verkleidet und eine Botschaft transportiert, die gar nicht authentisch ist.

Um wirklich du selbst zu sein, denk immer dran:
Sei die Person im Video, die du gegenüber deinen Freunden und deiner Familie bist.
Und nicht die Person, von der du denkst, dass sie die Zuschauer sehen wollen.

Fühl dich großartig!

Kennst du das Gefühl im Kleiderschrank daneben gegriffen zu haben? Es ist mega unangenehm und man fühlt sich weder over- noch underdressed sonderlich wohl.

Überlege dir daher genau, wer deine Zielgruppe ist.
Was würdest du anziehen, wenn du sie im wirklichen Leben treffen würdest?

Möchtest du zum Beispiel ein Video für Führungskräfte drehen, ist ein Businessoutfit das Richtige. Wenn deine Zielgruppe aber Mumpreneure, also selbstständige Mütter sind, würde ein Businessoutfit wohl eher abschrecken.

Denn deine Kleidung stellt eine Verbindung zu deinen Zuschauern her.
Und wer kennt es nicht, auf Augenhöhe fühlen sich beide Seiten einfach viel wohler.

Apropos wohlfühlen… hier noch mein Lieblingstrick:
Trage in deinen Videos Kleidung, die dich großartig fühlen lässt! Diese Energie spüren deine Zuschauer!

Zieh also zum Beispiel deinen Lieblingspulli an, dessen Blau dir so großartig steht. Oder das Kleid, das du dir mal im Urlaub in Italien gekauft hast und das so genial geschnitten ist!

Und gerade Videos, die nur einen Teil deines Oberkörpers zeigen, laden doch regelrecht zu Wohlfühl-Jogginghose und Einhorn-Hausschuhen ein, oder nicht? 🦄😉😂

Du bist nicht hier, um (nur) gut auszusehen! 😉

Im Video geht es nicht um dein Aussehen, sondern um deine Botschaft und deine Persönlichkeit!

Sobald dein Outfit, deine Frisur und dein Make-up ready sind, mach einen dicken Haken dran und denke am besten nicht mehr dran.

Wenn du ein Video drehst und währenddessen überlegst, ob deine Mimik vielleicht komisch wirkt oder deine Haarsträhne wieder falsch liegen könnte, hast du super schnell den Faden verloren. Und der Zuschauer merkt einfach, dass du nicht voll bei ihm / ihr bist!

Dabei ist es nicht wichtig, top gestylt vor der Kamera zu stehen, sondern authentisch, sympathisch und überzeugend zu wirken.

Tipp 3: Mehr Selbstsicherheit durch 2 einfache Übungen

Sei heute mal Wonderwoman!

Vielleicht kennst du es, dass dich deine Körperhaltung total verrät, wenn du gestresst bist oder dich nicht wohl fühlst?

Das spannende daran ist, dass wir das komplett umdrehen können:
Deine Körperhaltung kann dir dabei helfen, dein Mindset zu ändern!

Dazu möchte ich dir ein TED Talk von Amy Cuddy empfehlen:
https://www.ted.com/talks/amy_cuddy_your_body_language_shapes_who_you_are?language=en#t-275462

Kurz zusammen gefasst:
Amy Cuddy hat Studien durchgeführt und etwas Interessantes herausgefunden:

Wenn man sogenannte Machtposen für 2 Minuten macht, passiert dadurch einiges im Körper: Man fühlt sich viel besser, selbstsicherer und der Stress wird deutlich reduziert.

Das Gute-Laune-Beispiel:
Klemme einen Stift zwischen den Mund als ob du ein ganz breites Grinsen hättest.
Effekt: Dies bewirkt bessere Laune! Denn durch diese Übung denkt dein Gehirn: “Aha, der Körper lächelt scheinbar, also müssen wir die richtigen Hormone dazu frei setzen.”

Mein Tipp vorm Filmen: Mach eine dieser 3 Übungen!

  • Fühl dich wie Wonderwoman!
    Stell dich breitbeinig hin, press die Hände in die Hüfte und heb das Kinn an.
  • Heute bist du ein Rockstar!
    Stell dich breitbeinig hin und streck die Hände wie zu einem V in die Luft.
  • Für 2 Minuten Präsident sein!
    Setz dich im Stil von Obama auf einen Stuhl: die Füße auf dem Tisch, zurückgelehnt, die Arme im Nacken und die Hände hinter den Kopf verschränkt.

Ich hab’s ausprobiert und bin übrigens ein Rockstar-Fan! 🤘🏻😉 Bin gespannt wie es dir dabei geht.

Programmier dich einfach um!

Eine weitere geniale Übung möchte ich dir gerne noch mit auf den Weg geben:

Diese Übung zum Thema Mindset habe ich schon mit vielen Trainern und Kunden gemacht und tolle Erfolge sehen dürfen! 🤩

Sie hilft dir dabei, dein Denken umzuprogrammieren und positiv an den Videodreh ranzugehen!

Du findest sie hier: https://www.anjastaubli.com/Video

Hat sich meine Kundin eigentlich doch noch getraut, ein Video zu drehen?

Meine Kundin, von der ich dir am Anfang schon erzählt habe, hat übrigens genau diese 3 Tipps auch angewandt.

Irgendwann bekam ich eine Sprachnachricht auf Whatsapp von Marion: „Anjaaa, stell dir vor: Ich hab jetzt voll Bock drauf, das alles auszuprobieren und ein Video zu machen!! Ich bin total begeistert! Hätte nicht gedacht, das mal aus meinem Mund zu hören! Das fühlt sich super cool an!“ 🥳🥳🥳

Sowas freut mich natürlich sehr!! 😃🙃
Denn ich weiß ja noch wie es mir ging: ich stand vor einigen Jahren genau vor den gleichen Hürden und liebe es nun, diejenigen kleinen Tricks und Kniffe weiterzugeben, die mir am meisten geholfen haben.

Das Beste kommt zum Schluss

Solltest du noch Restzweifel haben, was deine Selbstsicherheit vor der Kamera angeht, habe ich noch eine gute Nachricht für dich:

Es gibt viele verschiedene Arten von Videos und es muss gar nicht immer das sogenannte Talking Head-Video sein, bei dem nur du als Sprecher im Bild bist!

Ich empfehle zumindest beispielsweise zur Begrüßung einmal ganz im Bild zu sein. Aber für die meisten restlichen Kursvideos gibt es viele weitere Möglichkeiten, die sogar vom Gehirn noch besser verarbeitet werden. (Ich glaube, dazu mache ich demnächst mal einen Blog-Artikel…)

Lass dich also durch den unliebsamen Video-Dreh nicht aufhalten vom Erstellen deines eigenen Onlinekurses und leg jetzt los!

Wie du loslegen kannst?

Hast du schon ein Thema für deinen Kurs?
➡️ Schau mal im Artikel “50 Wege zum perfekten Onlinekurs-Thema”: https://www.anjastaubli.com/onlinekurs-thema-finden/

Mein letzter und bester Tipp für heute:

Sobald du mal einen Namen für deinen Onlinekurs gefunden hast, kommt plötzlich etwas in Bewegung und du bist mittendrin auf deiner Reise zum eigenen Onlinekurs! 🤩✨

In meinem kostenlosen Video-Minikurs “In 3 Schritten zum unschlagbaren Onlinekurs-Thema” erfährst du:

  • wie du den Kaufknopf im Gehirn deines Kunden drückst
  • was einer der häufigsten Fehler bei der Benennung von Onlinekursen ist
  • wie du deinen Titel so formulierst, dass er unwiderstehlich ist!

Hier gehts zur Anmeldung…


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